Unsere Ziele

unsere Forderungen




Die Interessensgemeinschaft „Unser Wald“ (Bündnis „Vereinte Waldfreunde AÖ“) setzt sich ehrenamtlich für den Schutz der regionalen Ökosysteme und die Gesundheitsvorsorge im Landkreis Altötting ein.


Im Arbeitskreis „Gewässerschutz & Behördenkontrolle“ fordert sie durch Recherchen nach dem Umweltinformationsgesetz Transparenz von Politik und Behörden ein.


Unser Anliegen ist die konsequente Forderung:


dass Energiewende, Trinkwasser- und Naturschutz sowie Wirtschaftlichkeit als Gesamtpaket betrachtet werden müssen,
anstatt unser wichtigstes Ökosystem vor Ort für eine ineffiziente Symbolpolitik zu opfern.




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News und aktiven Austausch gibt's in unserer nicht öffentlichen Facebookgruppe. Schaut vorbei!





Unsere Ziele sind klar definiert:



  • Keine Industrieanlagen in unseren Wäldern.
  • Keine VRG in Trinkwasserschutzzonen
  • Keine WKAs in Schwachwindgebieten
  • Keine erhöhte Subvention (1,55fach)
    zum Ausgleich des schlechten Standortes 



Zur Sachlage im Chemiedreieck AÖ


Das Chemiedreieck AÖ ist mit PFOA massiv vorbelastet
Wir fordern die erneute Gefahr der Verseuchung unseres Trinkwassers Ernst zu nehmen. Durch den geplanten Bodenaushub für 40 WKAs von 415.000 m3 ist die Gefahr groß, dass via Sickerwasser vermehrt PFOA und Gen-X in unserer Trinkwasserquellen gelangt.


Das Landratsamt Altötting hat der Chemie zudem einen weiteren Freischein ausgestellt: unbegrenzte Einleiterlaubnis für Abwässer der Industrie. Die Empfehlung des Landesamt für Umwelt LfU, einer vorgesetzten Kläranlage wurde von Landrat Schneider als überflüssig empfunden.



Unsere Forderungen zur Windkraftberechnung:


Einführung  der üblichen Wirtschaftlichkeitsberechnung
u.a. an Hand der Windleistungsdichte und nicht wie bisher an Hand der von Bayern willkürlich herabgesetzten mittleren Windgeschwindigkeit von 5m/s.


Die dazu ausgearbeitete Expertise von  Dipl.-Ing. Willy Fritz (Luft-und Raumfahrttechniker) haben wir am 09.09.2024  Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder persönlich an unserer Protest-Kundgebung beim Kloster Seeon überreicht.


Unsere Position im Detail:


  • Erhalt von Schutzgebieten & Trinkwasser:
    Der betroffene Forst ist Teil schützenswerter Natur- und Biotopstrukturen (
    FFH- / Natura 2000-Gebiet). Riesenfundamente, Schwertransporte und Flächenversiegelungen gefährden nicht nur geschützte Arten (wie Vögel und Fledermäuse), sondern auch sensible Trinkwasserschutzgebiete. Vor dem Hintergrund der bestehenden PFOA-Problematik in unserer Region müssen wir besonders behutsam mit unseren verbliebenen, intakten Grundwasserspeichern und Waldböden umgehen.

  • Kein pauschales Nein zu Windkraft, aber Nein zu Schwachwind-Regionen und deren Übersubventionierung:
    Was wir ablehnen, ist die Errichtung von Windkraftanlagen in einer nachgewiesenen
    Schwachwindregion wie Altötting. Wenn Projekte an ökologisch sensiblen Standorten nur durch künstliche staatliche Subventionen wirtschaftlich dargestellt werden, handelt es sich um Fehlanreize zu Lasten der Natur und der Steuerzahler.

  • Kein echter Nutzen für die regionale Chemieindustrie:
    Führende Stimmen aus der Wirtschaft – wie zuletzt Dr. Bernhard Langhammer (scheidender InfraServ-Geschäftsleiter) – stellen klar, dass die Industrie grundlastfähige, planbare und bezahlbare Energie benötigt.

    Volatile Windkraft in windarmen Gebieten deckt diesen Bedarf keineswegs verlässlich. Nicht umsonst hat Wacker eine Direktanbindung dankend abgelehnt: zu volatil, zu teuer.


  • Welche Energiewende wir unterstützen:
    Wir sagen ein klares
    JA zu einer durchdachten, flächeneffizienten und bedarfsgerechten Energiewende:

  • Wasserkraft & Biomasse: Wir befürworten grundlastfähige und regelbare Energiequellen, die rund um die Uhr (24/7) verfügbar sind. Biomasse sowie Wasserkraft bieten verlässliche Energie auf überschaubarer Fläche. Natürlich erfordert die Wasserkraft ökologische Begleitmaßnahmen (wie Fischtreppen), stellt im Vergleich zur großflächigen Rodung intakter Waldökosysteme jedoch eine deutlich flächenschonendere und verlässlichere Option dar.

  • Photovoltaik: Vorrangiger Ausbau auf bereits versiegelten Flächen (Dächer, Gewerbegebiete, Parkplätze).

  • Geothermie & Speicher: Konsequenter Ausbau regionaler Potenziale wie der Tiefengeothermie sowie moderner Netze und Speichertechnologien.




Nur gemeinsam können wir diese Irrweg der Politik stoppen.


Hierzu brauchen wir jeden Einzelnen. Nehmt Euch die Zeit uns zu unterstützen. Es geht um unseren gemeinsamen Wald,

um unsere Natur und unsere Tierwelt.


Die Interessensgemeinschaft   IG "Unser Wald"

plant über das Jahr medienwirksame Öffentlichkeits-Aktionen.


Macht mit - wir brauch jeden Einzelnen!