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REALITÄTSCHECK DER ENERGIEWENDE - JETZT im Schwachwindgebiet AÖ


Willy Fritz,

Dipl.-Ing. für Luft- und Raumfahrttechnik:


Faktencheck Windenergie


Fehleinschätzung der Schwachwindanlagen


Marktintegration_Schwachwindanlagen




Hinweis:

Die von Qair im Genehmigungsantrag präsentierten Häufigkeitsverteilungen sind nicht mit denen im offiziellen präsentierten Windgutachten identisch. Im Genehmigungsantrag zeigte es sich aber, dass die Messwerte ab 160 m Nabenhöhe unzuverläsig sind und laut Technischer Richtlinie TR-6 nicht vewendet werden dürfen.

Vorranggebiete Windkraft Region Altötting Projektierer QQair



Der Energieertrag und die Häufigkeitsverteilung ist nachweislich so schlecht, dass diese Projekt wirtschaftlich ein Desaster ist, das schlussendlich vom Steuerzahler finanziert wird!





Ein klares NEIN zu dieser Art der Energiewende!



Auszug aus der Analyse von Willy Fritz - Dipl.-Ing. Luft- und Raumfahrttechnik

In diesem Diagramm sind die Häufigkeiten der einzelnen Geschwindigkeiten dargestellt.

Die Geschwindigkeitsverteilung ist in einzelne Klassen mit Intervallen von 0,5

m/s aufgeteilt. Also 0 – 0,5 m/s, 0,5 – 1.0 m/s, 1,0 – 1,5 m/s usw. Das sind die einzelnen

Säulen in dem Diagramm. Ihre Höhe gibt an, wie häufig (in % des Jahres) sie

auftreten.


Man sieht schon, dass die hohen Geschwindigkeiten ab 15 m/s praktisch

nicht vorkommen, niedrige Geschwindigkeiten unter 5 m/s dagegen sehr häufig.

Nun hat die Nordex N 175 – 6.8 eine Einschaltwindgeschwindigkeit von 3 m/s. D. h.

bis 3 m/s liefert sie überhaupt keinen Strom. Addiert man die Werte der linken 6 Säulen

(0 m/s – 3,0 m/s) sieht wie häufig das Windrad stillsteht und keinen Strom erzeugt.


Von links nach rechts ergibt dies für die ersten 6 Säulen:

0,2 + 1,5 + 4,4 + 5,4 + 7,6 + 7,5 = 30 %. D. h. an 30 % oder an 109,5 Tagen des

Jahres steht dieser Windradtyp im AÖ-Forst still und liefert keinen Strom! Das

sind insgesamt 3,65 Monate! Zwischen 3 m/s und 4,5 m/s liefert die Anlage weniger

als 515 kW, also weniger als 10 % der Nennleistung. Das wären dann zusätzlich 7,5

+ 7,6 + 6,7 = 21,3 % oder an weiteren 77,75 Tagen, an denen weniger als 10 % der

Nennleistung zur Verfügung stehen. Zusammengefasst also 187 Tage an denen

kaum bis gar kein Strom erzeugt wird, das ist immerhin geringfügig mehr als

die Hälfte des Jahres.


Letztendlich ist es auch völlig unerheblich inwiefern die oben angesprochene Interpolation

der Werte auf 200 m Nabenhöhe zu einer weiteren Verschlechterung führen

oder nicht, die Werte sind auch so indiskutabel.


Der Standort ist so erbärmlich schlecht, dass man eigentlich die Errichtung von Windrädern

verbieten sollte. Lediglich durch überzogene Subventionen ist es möglich

durch den erzeugten Ertrag in eine scheinbare Gewinnzone zu kommen.


Das Ganze stammt nicht etwa aus irgendeiner Berechnung, die angezweifelt

werden könnt, sondern es sind die Originaldaten, die Qair für das Genehmigungsverfahren

vorgelegt hat!