Trauriger Rekord - der nicht gestoppt wird. 


PFAS verseuchtes Chemiedreieck AÖ


21.07. Pressemeldung zur TFA Einleiterlaubnis

Mangelhafte Transparenz und Pflichtversäumnis: IG „Unser Wald“ wirft Landratsamt systematische Blockadehaltung


03. Juli

Einleiterlaubnis bis zu 1 Tonne TFA pro Jahr

Offizieller Antrag beim LRA AÖ auf Akteneinsicht nach dem BayUIG - bislang keine Antwort!



03. Juli 2026

TFA unbekannt

Landrat Windhorst erkennt Mangel in der

Informationspolitik

>>>> Pressemeldung IG "Unser Wald"



Weiterhin offizielle Abwassereinleiterlaubnis von PFAS teils ohne Mengenbegrenzung durch das LRA AÖ in die Umwelt!!!


Die Passauer Neue Presse (PNP) berichtete anlässlich unserer erneuten  Pressemeldung vom 21.07. über unsere schweren Vorwürfe gegen das Landratsamt Altötting.


Auslöser ist der Eintrag von Trifluoressigsäure (TFA) durch Chemie-Abwässer in die Alz, den wir als Bürgerinitiative als ungelöstes Umwelt- und Filterproblem kritisieren.


PNP Artikel "Schwere Vorwürfe wegen TFA und Windpark" <<<<<<<

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Rückblick:



  • Politischer Widerspruch und Mediennähe
    In der jüngsten Kreisausschusssitzung musste der neue Landrat Dr. Windhorst eklatante Wissenslücken der Politik bezüglich der regionalen TFA-Belastung einräumen . Dass er dies mit den „neuen Kreisräten“ begründet, ist eine schwache Ausrede – schließlich leben diese Mandatsträger in der Region . Während die Passauer Neue Presse (PNP) das Thema auf Druck der Bürger zwar minimal aufgreift , berichtet die Lokalredaktion ansonsten extrem behörden- und industriefreundlich, um kritische Argumente gezielt auszublenden und die öffentliche Debatte zu dämpfen . Dass die Politik bei einem derart brennenden Thema wegschaut, während die Lokalpresse Schützenhilfe leistet, macht den Fall zu einem handfesten Politikum .

  • Frist-Aufweichung
    Schriftliche Dokumente belegen, dass das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) eine verbindliche Inbetriebnahme von Abwasser-Vorbehandlungsanlagen im Chemiepark Gendorf bis zum 31.12.2024 für fachlich erforderlich hielt . Das Landratsamt Altötting hat diese harte Frist jedoch eigenmächtig zugunsten der Industrie aufgeweicht und stattdessen einen „schrittweisen Prozess“ gewährt, bei dem bis Mitte 2025 lediglich Konzepte vorgelegt werden mussten-


  • Behördliche Reaktion
    Auf konkrete Fragen reagiert das Landratsamt mit Verweisen auf den „wirtschaftlich verhältnismäßigen Aufwand“ für die Industrie und geht in der Lokalpresse mit aggressiven Gegendarstellungen gegen kritische Bürger vor



Das System Gefälligkeit von Qair bis TFA


IG "Unser Wald" stellt Dringlichkeitsfrage an das LRA AÖ

und bitte um Rückmeldung bis 18.06. Nach Ablauf der Frist haben wir eine Pressemeldung verfasst mit dem Hinweis dass das LRA AÖ die gesetzliche Auskunftspflicht nach dem Bayerischen Umweltinformationsgesetz (BayUIG) missachtet.


2h später erhielten wir dann - oh Wunder - eine Eingangsbestätigung vom LRA AÖ.


Die Presse hingegen hielt es immer noch nicht für nötig ihre irreführende Berichterstattung zu korrigieren, dass kein TFA (Trifluoressigsäure) im Chemiedreieck hergestellt wird.








Warum schreibt die lokale Presse darüber nicht????


Auch wenn in der Region AÖ selbst kein TFA hergestellt wird, gelangt die Substanz durch die offizielle Einleitgenehmigung des LRA AÖ – bis zu 1 Tonne pro Jahr, über das industrielle Abwasser in die Umwelt.


Die gesundheitsgefährdende Wirkung für die Bevölkerung ist damit real. Die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) warnt eindringlich vor der fortpflanzungsschädigenden Wirkung der Ewigkeitschemikalie TFA – doch das Landratsamt Altötting (LRA) bleibt untätig.


>>>>>Pressemeldung zur Inaktivität des LRA Altötting



>>>>> Gastbeitrag IG "Unser Wald"

TFA-Belastung in der Alz: Faktenaufklärung statt ökonomischer Rechtfertigung Von Brunhilde Husmann (Sprecherin der IG „Unser Wald“ / Vereinte Waldfreunde AÖ)

Mittlerweile liegt ein Antwortschreiben vom LRA AÖ vor (02.07.)


EINLEITERLAUBNIS BIS 2044 für das Chemiewerk Gendorf


Spätestens seit 2006  ist dem Landratsamt als Genehmigungsbehörde der Chemie mit dem verantwortlichen Landrat Erwin Schneider (amtierend bis 04/2026)  und dem bayerischen Umweltamt die massive Gesundheitsgefährdung der Region durch den vermehrten PFOA Austritt der Chemiewerke bekannt.


Zahlreiche Störaktionen wurden von Greenpeace unternommen um die Region und die Verantwortlichen wachzurütteln.


Erst Jahrzehnte später 2018 wurden Aktivkohlefilteranlagen installiert um das verseuchte Trinkwasser wieder "trinkbar" zu machen.


Dennoch gewinnt man den Eindruck das gerade das Landratsamt nichts dazugelernt hat:


Die Region Altötting ist die mit der höchsten Krebsrisikorate in ganz Bayern-


und die erneute Einleiterlaubnis vom 25.06.2024 bis 2044 zeigt deutlich Ambitionen auf hier weiter Großzügigkeit der Chemie gegenüber walten zu lassen.


Genehmigungsdokument des LRA AÖ

Wasserrecht